Adventsbrunch im Sunderland

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Die Adventszeit gehört sicherlich zu den schönsten Zeiten des Jahres, in der wir uns mit festlichen und leuchtenden Dekoration in Haus und Garten auf das kommende Weihnachtsfest einstimmen. Es duftet nach Gebäck, die ersten Geschenke werden gekauft und vor leuchtenden, neugierigen Kinderaugen versteckt.

Es ist die Zeit der Besinnlichkeit, der kurzen Tage, die mit Kerzenschein in einem gemütlichen zu Hause mit einem Glas Rotwein am Abend enden. Zeit für Spiele mit der Familie, gute Gespräche am Kamin, Zeit um ein Jahr Revue passieren zu lassen mit all seinen Höhen und Tiefen und um Pläne zu schmieden für das was kommt.

Trotz all ihrer Besinnlichkeit liegt also sehr viel Intensität in dieser Adventszeit. Deshalb möchten wir mit unserem Team dazu beitragen, dass Sie sich bei uns im Sunderland Hotel an den Adventssonntagen eine kleine kulinarische Auszeit bei unserem Adventsbrunch gönnen.

An jedem Adventssonntag ab 11.00 Uhr erwarten Sie leckere Köstlichkeiten und Gaumenfreuden, damit Sie die besinnliche Zeit bis zum Ende des Jahres richtig auskosten können. Schöner kann man nicht genießen!

EURO 24,50 pro Person, für Kinder bis 12 Jahre berechnen wir EURO 1,- pro Lebensjahr

Tischreservierung erbeten unter 02933 987-130

 

Nun wäre aber unser Blog nicht unser Blog, wenn wir nicht noch etwas Lehrreiches zum Thema Advent für unsere neugierigen Leser auf Lager hätten ;-) Wo hat er also seine Wurzeln, der Advent und wieso gibt es eigentlich einen Adventskranz?

Der Ursprung des Wortes Advent kommt aus dem Lateinischen: "advenire" bedeutet so viel wie Erwartung oder Ankunft. Übertragen handelt es sich beim Advent also um eine Vorbereitungszeit auf Christus Geburt.

Der Advent geht zurück auf das 6. Jahrhundert. In der römischen Kirche gab es zunächst eine wechselnde Zahl von 4 bis 6 Adventssonntagen, bis Papst Gregor (590 – 604) vier Adventssonntage als einheitlich festlegte.

Auf dem Konzil von Lerida im Jahr 524 wurde eine vier Wochen andauernde Fastenzeit festgelegt und angeordnet. Dabei sollte diese Zeit - ähnlich wie die Zeit vor Ostern - der Besinnung und dem Nachdenken dienen. Die traditionelle Kirchenfarbe für den Advent ist Violett, die für Trauer und Buße steht. Der ursprüngliche Fastengedanke der Adventszeit ist auch heute noch in Teilen vorhanden. So ist der traditionelle Weihnachtskarpfen ein Relikt davon, da gerade für Zeiten des Fastens Fischgerichte vorgesehen waren.

Den heute in vielen Familien aufgestellten Adventskranz gibt es allerdings noch gar nicht so lange. Dieser  wurde von dem Hamburger Erzieher und Theologen Johann Hinrich Wichern (1808 –1881) erfunden: da die Kinder, die er betreute, ihn immer wieder fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er ihnen im Jahre 1839 einen großen Holzkranz.

An diesem Kranz waren 19 kleine rote Kerzen und 4 große weiße Kerzen. An den Wochentagen wurde jeweils eine weitere rote Kerze an diesem Kranz angezündet und an den Adventssonntagen eine große weiße Kerze.

Ungefähr seit dem Jahre 1910 gehört der Adventskranz zum deutschen Brauchtum. Auch in den Ostkirchen (Orthodoxe Kirchen) ist der Adventskranz heute teilweise übernommen worden, wurde aber auf sechs Kerzen erweitert, weil hier die Adventszeit sechs Adventssonntage umfasst.

Der Brauch, in der Adventszeit einen Kranz mit vier Kerzen aufzustellen, ist inzwischen aus Deutschland in viele andere Länder übernommen worden.

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